5G Antenne - C-Band mit 3,5 GHz

5G Antenne - C-Band mit 3,5 GHz

5G soll voraussichtlich 2020 für den Endkunden zur Verfügung stehen. Nun zeichnet sich auch die erste weltweite Basisfrequenz für 5G-Mobilfunknetze ab. Aller Voraussicht nach wird 5G im C-Band starten, darauf plädiert unter anderem der Netzwerk-Ausrüster Huawei in einem Positionspapier. In Berlin testet die Deutsche Telekom aktuell schon den 5G Standard 5G New Radio kurz 5G NR. Auch hier setzt die Telekom auf das C-Band mit Frequenzen um 3,7 GHz.

Omnidirektionale Hochleistungsantenne für 5G C-Band Basisstationen

Omnidirektionale Hochleistungsantenne für 5G C-Band Basisstationen und Endgeräte

Mit einem Frequenzbereich von 3,4 GHz bis 3,8 GHz ist die BOA34006NF bereits für 5G Anwendungen im C-Band vorbereitet. Für guten Empfang sorgt ein hoher Antennengewinn von 6 dBi. Die Antenne ist mit einem N-type Female Anschluss ausgestattet.

Die omnidirektionale BOA-Basisstation-Antenne besteht aus einem linearen Array, das in einer robusten Fiberglas-Hülle mit dickwandigem Befestigungssockel gekapselt ist. Damit ist die Antenne IP67 geschützt und hält extremen Temperaturen von -40 °C bis +85 °C stand. Das ermöglicht eine zuverlässige und langfristige Nutzung im Außenbereich. Neue Anwendungen wie Vehicle 2 Infrastructure (V2X) oder Vehicle 2 Everything sind durch die Antenne im 3,5 GHz Band möglich.

Was bedeutet 5G im C-Band für den Anwender?

Bislang wird der 3,5 GHz Frequenzbereich nicht für den Mobilfunk genutzt, daher sind Investitionen in neue Hardware unausweichlich. Sowohl Router, als auch bestehende Antennen sind nicht in der Lage mit diesen Frequenzen zu arbeiten.

Coverage and Capacity Layer

Je höher die Frequenz, desto geringer die Ausbreitung der Wellen und damit auch die Reichweite. Das hat zur Folge, dass mehr Basisstationen für die gleiche Abdeckung benötigt werden. Um dem zu begegnen werden, wie aktuell schon bei 4G, die Netze in unterschiedliche Layer aufgeteilt. Das C-Band um 3,5 GHz soll als „Coverage and Capacity Layer“ dienen und somit einen Kompromiss zwischen Kapazität und Netzabdeckung darstellen.

Super Data Layer

In späteren Ausbaustufen wird ein „Super Data Layer“ hinzu kommen, der auf besonders hohe Datenraten ausgelegt ist. Die Frequenz steht noch nicht fest, wird aber vermutlich im 28 GHz Bereich liegen und damit auch eine sehr geringe Reichweite haben.

Coverage Layer

In ländlichen Regionen ist der Betrieb von vielen Basisstationen für relativ wenige Anwender nicht wirtschaftlich. In diesen Regionen wird der „Coverage Layer“ genutzt, mit dem sich eine möglichst große Netzabdeckung erzielen lässt. Wahrscheinlich wird hier der Bereich um 700 MHz vorgesehen, der aktuell schon von 4G LTE genutzt wird. So können die Netzbetreiber 5G in ihre bestehenden 4G Netze integrieren und einen Teil der Infrastruktur weiter nutzen.