Der Countdown läuft! Für 2021 kündigen deutsche Netzbetreiber die Abschaltung von 3G an

Deutsche Netzwerkbetreiber kündigen für 2021 die Abschaltung von 3G (UMTS / HSPA / HSPA+) an. Vodafone und Telekom bereits für Sommer 2021 und Telefonica folgt zum Ende des Jahres. Für Betreiber von industriellen Kommunikation-Netzwerken hat das einen Fallback auf 2G zur Folge. Ein Risiko, dass durch ein frühzeitiges Handeln minimiert werden kann.

 

Konnektivität ist die Basis für den Erfolg von IIoT-Projekten.

Der Fallback auf 2G ist keine Option

Manche Anwender nehmen die bevorstehende Abkündigung entspannt. Jos Zenner, Geschäftsführer von Welotec, warnt jedoch: „Sich auf den automatischen Fallback zu verlassen ist eine trügerische Sicherheit. In zahlreichen Kommunikationsnetzen laufen bereits viele Systeme auf 2G. Kommen durch den Fallback weitere dazu, kann es leicht zur Überlastung einzelner Zellen kommen und die gesamte Kommunikation darunter leiden oder gar komplett ausfallen.“ Eine Fallback-Lösung muss also für den konkreten Fall mit Bedacht geprüft werden, stets mit dem Wissen, dass sie keinesfalls zukunftssicher, sondern höchstens für den Übergang geeignet ist.

Die Chancen von 4G und 5G

Die heutigen Anforderungen an die Leistungsfähigkeit bzw. Datentransfer von Netzwerken nehmen kontinuierlich zu, was mehr Bandbreite und kürzere Reaktionszeiten erfordert. 3G-Downloadgeschwindigkeiten von max. 42 Mbit/s können diese Anforderung längst nicht mehr erfüllen. 4G hingegen bietet bis zu 1.000 Mbit/s und 5G bis zu 10.000 Mbit/s. Es ermöglich sogar eine Übertragung mit geringeren Latenzen, ein wichtiger Faktor je nach Anwendungsfall.

 

Mit 4G und 5G steht Anwendern ein zukunftssicherer Standard zur Verfügung mit höheren Datenübertragungsraten und einer besseren Netzabdeckung. Dies bietet eine höhere Effizienz im Tagesgeschäft und eröffnet zugleich Potentiale für neue Service- oder Geschäftsmodelle, z. B. im Bereich von IIoT-Anwendungen.

Wie gelingt der Wechsel

Für den Umstieg gilt es jedoch zu bedenken, dass viele Geräte, die 2G oder 3G zur Kommunikation nutzen, bereits lange im Einsatz sind. Sie entsprechen längst nicht mehr dem aktuellen Stand der Technik. Der Wechsel bringt zudem auch eine generelle technische Veränderung von analoger Wählverbindung auf IP-Netze mit sich.  Zudem geht der Tausch des Modems oder Routers in vielen Fällen mit einer Anpassung der gesamten nachgeschalteten Anwendung einher. Deswegen ist es ratsam den Wechsel frühzeitig zu planen und die Möglichkeiten und Vorteile eines modernen Kommunikationsnetzwerks für sich nachhaltig zu nutzen.

Konnektivität als ganzheitlicher Lösungsansatz

Als Systemanbieter für Netzwerklösungen unterstützen wir Sie bei Wahl der richtigen Komponenten für Ihren individuellen Anwendungsfall. Dazu zählt die Wahl des richtigen Gerätes mit der dazugehörigen Funkantenne. Darüber hinaus profitieren sie von einem modernen Gerätemanagementsystem SMART EMS für den strukturierten Rollout und die Wartung einer verteilten Router-Flotte. Es ermöglicht eine sichere Zero-Touch-Bereitstellung, zentralisiertes Security Patching, Firmware-Updates und Konfigurationsmanagement.

 

Zentrales Management von global verteilten Welotec 4G LTE Routern