3AS(d) Epic NMS
bis 10 W
Beschreibung
Die Funkmodems SATELLINE-3AS(d) Epic NMS verfügen über einen Hochleistungssender mit max. 10 W Ausgangsleistung und über 2 getrennte Empfänger, die durch Antennen-Diversity vielfältige Anwendungen ermöglichen. Durch die hohe Sendeleistung ergeben sich eine wesentlich verbesserte Funkabdeckung und eine deutlich erhöhte Reichweite. Die 2 räumlich voneinander getrennten Empfänger erzeugen 2 Empfangssignale, von denen das Modem das jeweils stärkste auswertet. Dadurch ergibt sich in Bereichen mit vielen Reflektionen und Interferenzen eine deutlich gesteigerte Verbindungsqualität. Durch diese neuen Eigenschaften können die Distanzen zwischen den Modems im Vergleich zu anderen SATELLINE-3AS Funkmodems mehr als verdoppelt werden.
Zusätzlich zu den normalen Kommunikationsfunktionen bieten diese NMS-Modems leitungsfähige Ferndiagnose-, Überwachungs- und Konfigurationsfunktionen. Das Management und die Überwachung des gesamten Netzwerks erfolgt über die Masterstation mittels einer speziellen Netzwerk-Management-Software. Die Software führt ausführliche Statistiken und ermöglicht so das frühzeitige Erkennen von negativen Trends und periodisch auftretenden Ereignissen. Das Netzwerk-Management-System ermöglicht eine einfache Konfiguration des gesamten Netzwerks und erhöht durch das rasche Erkennen von Problemen die Zuverlässigkeit des Gesamtsystems enorm. Die einfache und benutzerfreundliche Konfiguration und Bedienung ermöglicht eine kostensparende Inbetriebnahme und eine effiziente Systemverwaltung. Die NMS Funkmodems überwachen permanent u.a. die Feldstärke des ankommenden Signals (RSSI), die Versorgungsspannung sowie die innere Temperatur der Funkmodems. Die so ermittelten Daten werden automatisch an das Netzwerk-Management-System weitergeleitet, wo sie abgespeichert werden. Über die grafische Benutzeroberfläche der NMS-Software kann der Anwender die Daten einsehen, die Konfiguration bestimmter Modems verändern, Modems entfernen oder neue Geräte einbinden. Auch das Message-Routing, sowie die Installation von Repeatern erfolgt zentral über die NMS-Software.
Technische Details
Technische Details
| Besondere Merkmale |
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| Frequenzbereich | 330 ~ 470 MHz |
| Kanalbandbreite | 12,5 / 20 kHz / 25 kHz |
| Kommunikationsart | Halbduplex |
| Einstellbare Sendeleistung | 1, 2, 5 und 10 W / 50 Ohm |
| Empfangsempfindlichkeit | -115 ~ -110 dBm (BER < 10 E-3) |
| Übertragungsrate in der Luft | 19200 bit/s (25 kHz Kanal) und 9600 bit/s (12,5 und 20 kHz) |
| Übertragungsrate an der RS-Schnittstelle | 300 ~ 38400 bit/s |
| Schnittstellen | RS-232, RS-422 oder RS-485 |
| Datenformat | Asynchron |
| Schnittstellenstecker | D15, female |
| Betriebsspannung | 11,8 ~ 30 V DC |
| Stromversorgung | 3 VA typisch (Empfang), 33,0 VA typisch (Senden) 0,1 VA typisch (wenn DTR "0" ist) |
| nanoNET Temperaturbereich | Arbeitstemperatur: -25 ~ +55°C (Test entspricht ETSI Standard) -40 ~ +75°C (absolutes Minimum / Maximum) Lagerung: -40 ~ +85°C |
| Antennenstecker | TNC, 50 Ohm, female |
| Gehäuse | Aluminiumgehäuse |
| Abmessungen |
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| Gewicht |
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Weiteres
Informationen zu Diversity-Empfängern
In Schmalband-Funksystemen ist eine direkte Sichtverbindung zwischen einer Masterstation und beweglichen Unterstationen nicht notwendig, da das Funksignal auch durch Reflektionen an z.B. Gebäuden oder Hügeln weitergeleitet wird. Zu Interferenzen und damit zu einer Schwächung des Funksignals kommt es in dem Falle, wenn das Funksignal von verschiedenen Objekten zum Empfänger reflektiert wird. Da die Ausbreitungsgeschwindigkeit der Funkwellen konstant knapp unter Lichtgeschwindigkeit liegt, treffen die Signale dann zu unterschiedlichen Zeiten am Empfänger ein. Die sich dadurch ergebende Überlagerung von Signalen mit unterschiedlicher Phase führt im ungünstigsten Fall zur einer Auslöschung des Signals und verursacht so eine Signalabschwächung. Diese Abfälle in der Signalstärke treten in Intervallen einer halben Wellenlänge auf. Daher hängt bei Verbindungen, die nur auf Reflektionen basieren, die Qualität des empfangenen Signals stark von der Position der Antenne ab, selbst wenn die Distanz zwischen den Teilnehmern sehr klein ist. Bei Diversity-Empfängern sollten daher die zwei Antennen mit einem Abstand montiert werden, der ungefähr einer ¾-Wellenlänge entspricht. In diesem Fall ist die Wahrscheinlichkeit von gleichzeitig an beiden Antennen auftretenden Auslöschungen sehr klein.

