Glossar
- Access-Point
- definition:
Ein Access-Point, zu Deutsch "Zugangspunkt" ist ein elektronisches Gerät, welches als Umsetzer zwischen kabelgebundenen und kabellosen Kommunikationsnetzen dient. Zumeist werden WLAN-Geräte, wie beispielsweise Notebooks, mit einem ortsfesten Netzwerk (LAN) verbunden. Öffentliche AccessPoints werden auch als "hotspots" bezeichnet. Diese ermöglichen einen (evtl. kostenplichtigen) Zugang zum Internet an öffentlichen Orten wie Bahnhöfen, Flughäfen, Cafés, etc..
- APN - Access Point Name
- definition:
Access Point Name (abgekürzt: APN, auf Deutsch häufig „Zugangspunkt“ genannt) ist der Name eines Anschlusspunktes in einem GPRS/UMTS-Backbone, welcher Zugang zu einem externen Paket-Datennetz, in der Regel das Internet, ermöglicht.
Jeder Netzbetreiber in Deutschland hat verschiedene APN's.
T-Mobile APN mit öffentlicher IP Adresse:
APN: internet.t-d1.de
Einwahlnummer: *99***1#
Benutzername: tm
Kennwort: tm
T-Mobile APN mit privater IP Adresse:
APN: internet.t-mobile
Einwahlnummer: *99***1#
Benutzername: tm
Kennwort: tm
Vodafone APN mit privater IP Adresse:
APN: web.vodafone.de
Einwahlnummer: *99***1#
Benutzername: [LEER]
Kennwort: [LEER]
e-plus APN mit privater IP Adresse:
APN: internet.eplus.de
Einwahlnummer: *99***1#
Benutzername: eplus
Kennwort: [LEER]
O2 APN mit privater IP Adresse:
APN: internet
Einwahlnummer: *99***1#
Benutzername: [LEER]
Kennwort: [LEER]
- EDGE
- definition:
Enhanced Data Rates for GSM Evolution (EDGE) bezeichnet eine Technik zur Erhöhung der Datenübertragungsrate in GSM-Mobilfunknetzen durch Einführung eines zusätzlichen Modulationsverfahrens. Mit EDGE werden die Datendienste GPRS zu E-GPRS (Enhanced GPRS) und HSCSD zu ECSD erweitert. EDGE stellt dabei eine Weiterentwicklung der GSM-Technik dar, die sich mit mäßigem Aufwand in die Mobilfunknetze integrieren lässt und die schon vorhandene Mobiltelefonie nicht stört. Im Wesentlichen ist es erforderlich, die Software der GSM-Basisstation zu aktualisieren und gegebenenfalls einzelne Komponenten zu tauschen.
- GSM
- definition:
Das Global System for Mobile Communications (GSM) ist ein Standard für volldigitale Mobilfunknetze, der hauptsächlich für Telefonie, aber auch für leitungsvermittelte und paketvermittelte Datenübertragung sowie Kurzmitteilungen (SMS) genutzt wird. Es ist der erste Standard der sogenannten zweiten Generation („2G“). GSM als leitungsvermittelnder Standard wird durch die Paketvermittelnden Standards wie GPRS und EDGE ergänzt.
- HSDPA
- definition:
High Speed Downlink Packet Access (HSDPA, 3.5G, 3G+ oder UMTS-Broadband) ist ein Datenübertragungsverfahren des Mobilfunkstandards UMTS, das vom 3rd Generation Partnership Project definiert wurde. HSDPA stellt dabei eine Weiterentwicklung der UMTS-Technik dar, die sich mit mäßigem Aufwand in die Mobilfunknetze integrieren lässt und die schon vorhandene Mobiltelefonie nicht stört. Im Wesentlichen ist es erforderlich, die Software der UMTS-Basisstation zu aktualisieren und gegebenenfalls einzelne Komponenten zu tauschen.
- IEC 61850
- definition:
Das IEC 61850 des International Electrotechnical Commission (IEC) ist ein allgemeines Übertragungsprotokoll für die Schutz- und Leittechnik in elektrischen Schaltanlagen der Mittel- und Hochspannungstechnik (Stationsautomatisierung). Die Normenreihe definiert vor allem:
- allgemeine Festlegungen für Schaltanlagen,
- die wichtigsten Informationen für Funktionen und Geräte,
- den Informationsaustausch für Schutz, Überwachung, Steuerung und Messung,
- eine digitale Schnittstelle für Primärdaten und
- eine Konfigurationssprache
- IEEE 1613
- definition:
IEEE 1613 ist ein IEEE-Standard der die Umwelt- und Prüfanforderungen für Netzwerk Bauteile wie Industrial Ethernet Switches in elektrischen Umspannwerken definiert.
- LTE
- definition:
3GPP Long Term Evolution (LTE), auch als 3.9G bezeichnet, ist ein Mobilfunkstandard, der als UMTS-Nachfolger von dem 3rd Generation Partnership Project (3GPP) spezifiziert wurde. LTE wird auch häufig als 4G bezeichnet. Für LTE stehen in Deutschland Frequenzen im 800 MHz Bereich (Digitale Dividende) und Frequenzen im 2,5 bis 2,6 GHz Bereich zur Verfügung.
- M2M - Machine-to-Machine
- definition:
Machine-to-Machine (kurz M2M) steht für den automatisierten Informationsaustausch zwischen Endgeräten wie Maschinen, Automaten, Fahrzeugen oder Containern untereinander oder mit einer zentralen Leitstelle. Eine Anwendung ist die Fernüberwachung, -kontrolle und -wartung von Maschinen, Anlagen und Systemen, die traditionell als Telemetrie bezeichnet wird. Die M2M-Technologie verknüpft Informations- und Kommunikationstechnik und bildet so ein Internet intelligenter Dinge – das so genannte „Internet der Dinge“.
- UMTS
- definition:
Das Universal Mobile Telecommunications System (UMTS) ist ein Mobilfunkstandard der dritten Generation (3G), mit dem deutlich höhere Datenübertragungsraten als mit dem Mobilfunkstandard der zweiten Generation (2G), dem GSM-Standard mit GPRS und EDGE, möglich sind. HSDPA, HSUPA und HSPA+ sind Erweiterungen von UMTS die noch höhere Übertragungsraten möglich machen.

